SOS PAPAI e MAMÃE

SOS Papai e Mamãe!

ist eine nicht profitorientierte Nichtregierungsorganisation, die auf die Initiative einiger Personen, Väter und Mütter, zurückgeht. Die meisten sind getrennt lebend oder geschieden und sich der Bedeutung eines harmonischen und ausgeglichenen Lebens der Eltern zum Wohl der Kinder bewusst.

Nach der Trennung gibt es keine Ehefrau und keinen Ehemann mehr.
Aber Vater und Mutter existieren weiter, ein Leben lang.

Trotz der zahlreicher Studien und Forschungsarbeiten im Bereich der menschlichen Beziehungen und des Familienrechts sind nur sehr geringe Fortschritte zu verzeichnen, was die konkrete Anwendung im Alltagsleben im Hinblick auf ein friedliches Nebeneinander getrennter und geschiedener Väter und Mütter angeht. Insbesondere was den Vorrang der Erziehung und Bildung ihrer Kinder angeht.
Dagegen gibt es endlose Diskussionen zum Besuchsrecht, den Unterhaltszahlungen etc, die die Verbitterung und das Leid einer zerbrochenen Beziehung, enttäuschte Träume und Pläne verbergen. In bestimmten Fällen macht ein psychologisches Problem die Lage noch komplizierter. Mitten drin finden wir die Rechtsgewalt, die darauf reduziert wird, Lösungen auf der Grundlage von Paradigmen und Vorurteilen zu verfassen. Scheinbar kann nichts unternommen werden, um das Zusammenleben und die Entwicklung der Kinder mit beiden Eltern zu garantieren.
Überdies kommt ein wichtiger erschwerender Faktor hinzu, der im Verborgenen wirkt. Als ob es sich um ein Tabuthema handelte, wird das Problem von der Gesellschaft normalerweise unbeachtet gelassen. Man stößt auf eine Mauer des Schweigens, was einem Einverständnis bis zur Mitschuld und Verantwortung gleichkommt. Hierbei handelt sich um das Verhalten bestimmter Väter und Mütter selbst.
Einer vom IGBE, dem brasilianischen Statistikinstitut, im Jahr 2001 durchgeführten Studie zufolge wird die Obhut für Minderjährige unter 18 Jahren in mehr als 80% der Fälle der Mutter zugesprochen. Eine Folge davon ist in unserer Gesellschaft das Verhalten von vielen Eltern, die ihre Kinder aus den verschiedensten Gründen im Stich lassen oder zu einfachen „Besuchern“ werden. Aber hier müssen wir einen Augenblick innehalten: „Besucher“ sind doch die Großeltern, Onkel, Tanten, Cousins, Kusinen und Freunde. Die Eltern dürfen keine einfachen Besucher sein, sie beide Vater und Mutter müssen das Kind aufziehen, es erziehen, es lieben und auf sein Leben vorbereiten.
Dabei gibt es so viele achtlose Väter und Mütter. Sie „verstecken“ sich hinter Ausreden. Sie wollen dem jeweils anderen Elternteil nicht gegenübertreten. Besonders dann, wenn sie sich in einer schwierigen psychologischen Lage befinden. Aber dann ist es notwendig, sich helfen zu lassen, dem entgegenzuwirken. Das Schlimmste ist aber, wenn der andere Elternteil diese Situation unterstützt und das Zusammenleben der Kinder mit beiden Elternteilen zu wenig ermutigt.

Väter und Mütter: wacht endlich auf!
 

Auch wenn ihr kein Paar mehr seid, bleibt ihr doch Partner und seit ein Leben lang für eure Kinder verantwortlich! Tun Sie etwas! Unternehmen Sie etwas gegen diese Situation!

Eure Kinder hängen von euch ab! Von beiden Elternteilen!
 

SOS Papai e Mamãe!, auf dem Umweg über Forschungen und gemeinsame Studien mit anderen Vereinen und Fachleuten, in Brasilien ebenso wie im Ausland, wollen wir das Bewusstsein unserer Gesellschaft für dieses Thema wecken, und praktische Aktionen vorschlagen und vorantreiben, damit die Kinder ausgeglichen mit ihren Vätern und Müttern leben können. Diese Website soll als eine Quelle zum Nachlagen für Fachleute und die Allgemeinheit dienen.

SOS Papai e Mamãe!
Diesen Appell widmen wir den vielen, vielen Kindern!

Weitere Informationen erhalten Sie über folgenden Links. Schließen Sie sich unserer Arbeit an, damit unsere Kinder ein glücklicheres Leben führen können.

Einladung dazu, etwas zu unternehmen

 

Realität, Rechtmäßigkeit, Bescheidenheit, Kreativität





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